Wie wir arbeiten

Anbauländer

Wie schafft es ein Produkt in unser Sortiment?

Neben dem obligatorischen Gute-Laune-Faktor müssen Produkte, die in unser Sortiment aufgenommen werden wollen, eine Reihe von Kriterien erfüllen. Ausnahmen gibt es nur, wenn unsere Produzent*innen bereits an einer Lösung feilen bzw. ihre Grundvorstellungen mit unseren übereinstimmen (siehe Bali Rohkakao)!

Fairer & direkter Handel

Durch die direkte Zusammenarbeit mit Partner*innen, welche in den Anbauländern die komplette Wertschöpfungskette von Anbau bis Verarbeitung kennen, haben wir eine Transparenz über alle Schritte und können so dafür eintreten, dass unsere Prinzipien berücksichtigt und gefördert werden. Unsere Partner*innen agieren dabei sehr verantwortungsvoll und mit einem großen Bestreben sowohl den ökologischen Besonderheiten in den jeweiligen Gegenden gerecht zu werden, als auch den Wünschen der Menschen und der jeweiligen Kultur: Direkter Handel bedeutet für uns also, dass wir durch unsere Partner*innen Kontakt zu den Produzent*innen und den Verarbeiter*innen haben und die Besonderheiten vor Ort kennen und wertschätzen.

Fair bedeutet für uns, dass alle in der Wertschöpfungskette eine überdurchschnittliche Bezahlung bekommen und wir versuchen langfristige Partnerschaften zu etablieren. Durch die Zusammenarbeit mit Kleinbauern-Kooperativen und eine faire Preisgestaltung schaffen wir für unsere Produzent*innen würdige Arbeitsbedingungen und unterstützen sie in ihrer Selbstbestimmung. Durch den Verzicht auf unnötige Zwischenhändler und einer Wertschöpfungskette, die sich zum größtmöglichen Teil in den Anbauländern hält (Value at Origin), erhalten unsere Produzent*innen faire Preise für ihre Produkte.

Value at Origin

Wichtig ist uns außerdem, dass die Verarbeitung, soweit sinnvoll, ebenfalls in den Anbauländern erfolgt, damit in den Ländern auch ein Know-How-Aufbau erfolgt und somit ein größerer Teil der Wertschöpfung in den Ländern bleiben kann (Value at Origin). Gerade beim Kakao passiert es häufig, dass der Rohstoff, die Bohne, sehr günstig eingekauft wird und in Europa veredelt und sehr teuer verkauft wird. So bekommen die Farmer*innen vor Ort nur sehr niedrige Preise und auch ansonsten findet keinerlei Wertschöpfung in den Ländern statt.

Mischkultur

Alle Pflanzen, die wir zur Herstellung unserer Produkte verwenden, wachsen in Mischkulturen. Das bedeutet, dass, anders als in Monokulturen, verschiedene Arten von Nutzpflanzen angebaut werden. Dies schützt vor Schädlingsbefall und Bodenerosionen und ermöglicht eine bessere Nutzung der Bodennährstoffe, und all dies ohne den Einsatz von künstlichen Düngemitteln! Durch die dauerhafte und möglichst flächendeckende Bedeckung/ Beschattung des Bodens wird dieser zudem vor Verdunstung geschützt, was wiederum dem Wasserhaushalt zugutekommt. Für die Kleinbäuer*innen hat es zudem den Vorteil, dass sie weiterhin Feldfrüchte etc. zur Nahrungssouveränität nutzen können. Bei dem Anbau von nur einer Pflanze (Monokultur) kann der finanzielle Ertrag kurzfristig höher sein, was gerade für Menschen in Armut sehr verlockend ist, dadurch entsteht aber eine sehr große Abhängigkeit von dieser, meist zum Export bestimmten, Pflanze. Sobald der Weltmarktpreis, auf den die Bauern keinerlei Einfluss haben, sinkt, gerät die gesamte Existenz von Familien in Gefahr. Der Anbau in Mischkultur ist daher nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern hat auch eine enorm hohe Bedeutung für die Selbstbestimmtheit der Menschen.

Bio & vegan

Um dem Thema Nachhaltigkeit gerecht zu werden, steht für uns fest: unsere Produkte müssen Bio-Standards entsprechen und frei von tierischen Inhaltsstoffen sein. Der Schritt zu einer vorwiegend auf Pflanzen basierenden Ernährung macht in heutigen Zeiten für uns mehr als Sinn.

Minimale Verarbeitung

Je weniger ein Lebensmittel verarbeitet wird, desto mehr seiner ursprünglichen Nährstoffe bleiben erhalten. Rohkakao, nicht raffinierte Kokosblütenprodukte und naturbelassene Superfoods lassen euch so die volle Kraft der Natur genießen!

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